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Gemma Artertons Dreh mit den Fesseln
30.07.2010

Gemma Artertons Dreh mit den Fesseln

Losbinden hätte zu lang gedauert. Deshalb blieb Gemma Arterton auch in den Drehpausen ans Bett gefesselt - ihr neuer Film hinterließ Spuren.
In ihrer bekanntesten Bettszene ist Gemma Arterton erfreulich nackt, mit Öl übergossen - und ziemlich tot. "007" Daniel Craig brauchte anschließend ein Extra-"Quantum Trost". Das geht noch extremer: Gemma, zuletzt in "Prince of Persia" und "Kampf der Titanen" zu sehen, verbringt ihren nächsten Film fast komplett im Bett. Am Leben zwar, aber gemein gefesselt und geknebelt.
Gemma Arterton spielt in "The Disappearence of Alice Creed" ein Entführungsopfer. "In den Drehpausen wollten sie mir die Fesseln natürlich abnehmen", berichtet Gemma vom Set. "Aber das hätte 10 Minuten gedauert, nur um sie anschließend wieder anzulegen. Also sagte ich: Lasst mich einfach so liegen."


"Um mich herum machten am Set alle ganz normal ihren Job, während ich da einfach so herumlag", so Gemma weiter, "und zwischendurch bin ich sogar in Handschellen eingeschlafen, während das Team die nächste Einstellung vorbereitete." Die vielen Stunden in Fesseln halfen ihr sogar: "Ich sollte Hilflosigkeit und Klaustrophobie rüberbringen. Das war dann kein Problem mehr."
Obwohl die Dreharbeiten deutliche Spuren hinterließen - "ich hatte Abschürfungen von den Seilen und am Mund Schnitte vom Knebel" - empfand Gemma Arterton den Fessel-Dreh von "The Disappearence of Alice Creed" als Erholung: "Ich kam gerade von einem Actionfilm. Da war es eine nette Abwechslung, mal beinahe einen ganzen Film hindurch nur im Bett zu liegen." Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, fügt Gemma hinzu: "Aber ich stehe nicht drauf."